Sehr geehrte Damen und Herren!
Liebe Leserinnen und Leser!
Es wird jetzt bald ein Jahr, dass mir liebe Freunde geraten haben, die Aufzeichnungen meiner Gedanken nicht für mich zu behalten.
Ich habe mein 95. Lebensjahr unter anderem dazu verwendet, meine Gedanken zu, meiner Ansicht nach, interessanten Themen zu formulieren oder auf bereits Formuliertes zurückzugreifen.
Meine Tochter Mag. Elisabeth Kapral hat für mich eine Internet-Seite wunderbar gestaltet und auch 25 meiner Aufsätze und Arbeiten darin veröffentlicht. Mit einem Handzettel haben P. Prior Jakob Deibl und P. Martin Rotheneder auf meine Internetseite aufmerksam gemacht.
Vor der Veröffentlichung haben mit mir Frau DDr. Ida-Maria Kisler, Mag. Norbert Scheibenpflug und Abbe Félix S. Ouédraogo und Pfarrer i.R. Monsignore Johann Zarl die Manuskripte durchgelesen, verbessert und Schreibfehler korrigiert.
Alle meine Unterstützer haben es bis jetzt verabsäumt, mir zu sagen: Es ist genug, mach Schluss. Ich selbst bin auf diese Idee gekommen – reichlich spät.
Zunächst möchte ich allen Unterstützern für ihre Hilfe und ihre Bestärkung meines Tuns herzlich danken. Mein großer Dank gilt meinen Leserinnen und Lesern, die so lange durchgehalten haben und sich gelegentlich lobend geäußert haben.
So verabschiede ich mich von Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren, in der Hoffnung, Ihnen ein bisschen gedient zu haben und nicht nur lästig gewesen zu sein.
Ihr
Walter Kapral
Melk, im Sommer 2024
Post Scriptum
Diese Verabschiedung ist keine endgültige.
Ich habe diese 25 Artikel in dem Buch „Gedanken über Gott und die Welt, am Ende eines langen Lebens“ gesammelt und drucken lassen. Falls ich Ihnen kein Exemplar überreicht haben sollte, können Sie das Buch bei der Firma Gradwohl zum Selbstkostenpreis bestellen.
Als seinerzeit der berühmte Opernsänger Leo Slezak ein zweites Buch geschrieben hat, nannte er dieses „Der Rückfall“.
So habe ich auch einen Rückfall begonnen und schon wieder einige Artikel zur Veröffentlichung auf meiner Homepage vorbereitet.
Abschied
Am Montag, dem 30, Dezember 2024, hat mein Vater sein Leben vollendet und das irdische Leben verlassen. Seine Hoffnung – oder besser Überzeugung – war, dass das Leben im Jenseits, im Reich Gottes, in nicht vorstellbarer Form weitergeht. Diese Überzeugung gibt uns Kraft und Freude auf dieses Leben danach, wenn wir unsere vorangegangenen Lieben wiedersehen werden.
Elisabeth Kapral im Namen der Familie
